
Dalmatien
Reisebericht Zadar - Kroatien 2026
Marina Dalmacija in Sukošan
Anreiseinformationen
Zadar verfügt über einen kleinen, aber feinen internationalen Flughafen und wird von einigen Gesellschaften in den Sommermonaten regelmäßig angeflogen. Der Ausbau ist mittlerweile (06/2026) nahezu fertiggestellt und ist gut durchdacht. Wenn man nach dem zügigen Aussteigen aus dem Flieger und dem Betreten der Ankunftshalle schon sein Gepäck auf dem Band rotieren sieht, kann man von einer hervorragenden Organisation ausgehen.
Vom Flughafen gibt es Busverbindungen nach Zadar. Dort allerdings muss man noch einmal umsteigen, um zur Marina Dalmacija zu kommen, sofern man dort gechartert hat.
Die Marina ist riesig. Mit über 1.000 Liegeplätzen die größte in Kroatien. Aber wer meint, geräumige Manöver beim An- und Ablegen fahren zu können, sieht sich zumindest an den Pier 6 und aufwärts eines Besseren belehrt. Die Muringleinen verengen die Ausfahrt stark, sodass sorgfältiges Manövrieren Pflicht ist. Für den Beobachter ist spannendes Hafenkino sicher.


Marina Dalmacija in Sukošan
In der Nähe der Marina-Einfahrt befindet sich ein Supermarkt. Ich erledige das meiste am liebsten zu Fuß, allerdings sind die Charterstege fast einen Kilometer entfernt. Zugegeben etwas weit. Die Duschen und Sanitärräume lassen keine Wünsche offen und sind auch für die Schwärme an Chartergästen meistens ausreichend. Nur am Freitag ab 17 Uhr ist naturgemäß mit etwas Andrang zu rechnen. Ebenso an der Tankstelle, sollte man doch mal den Diesel bemüht haben. Die Abfertigung funktioniert wirklich gut, es ist ausreichend Personal vorhanden, dass einem das Anlegen erleichtert. Mit dem typisch kroatischen Charme, der mit dem ersten Eindruck etwas schroff wirken kann, hat man sich zu arrangieren. Dahinter liegt eine herzliche Freundlichkeit.



Asta Yachting
Telefon: +385 98 332 165
E-Mail: office@asta-yachting.hr
Sehr professionelles Auftreten, hilfsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine ausführliche Einweisung und gut gepflegte Yachten. So habe ich Asta Yachting kennengelernt und kann eine Buchung über diese Firma sehr empfehlen.
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Reiseverlauf

Ugljan
Von Sukošan aus hat man die Wahl, Richtung Norden oder Süden zu segeln. Gerne bläst der Wind aufgrund der Bora aus nördlichen Richtungen. Wir nutzen dies, um die Anwind-Fähigkeiten unserer Yacht zu prüfen und machen uns auf zur Nordspitze der Insel Ugljan. Dabei nutzen wir die Gelegenheit, ganz nah an der Meeresorgel von Zadar vorbeizusegeln. Meist kann man die beeindruckenden Töne an Bord hören und kann sehr nah heran segeln. Einige Ausflugsboote machen davon auch Gebrauch, in der Regel ist der Zugang aber frei. Wir möchten doch den Urlaubern an Land einen Blick auf unsere Segelyacht gönnen.
Einige Wenden später passieren wir die Nordspitze und fallen ab auf den kleinen Ort Muline. Ankerplätze gibt es abseits der Hauptsaison reichlich, eine Bucht weiter ist ebenfalls viel Platz, wenn man nicht vor hat, den Ort und eines der netten Restaurants dort zu besuchen. Der Blick auf den Sonnenuntergang ist ein wundervoller Abschluss des ersten Segeltages.


Das erste wirkliche Highlight steht an, vor allem für die schnorchelbegeisterten Crewmitglieder: Das Wrack des 1983 gesunkenen Frachters Michelle in der Nähe des Ortes Veli Rat. Dem Ankervorgang gilt besondere Aufmerksamkeit. Ein Großteil des Grunds ist mit Seegras bedeckt. Schon oft habe ich darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig mir der Schutz dieses wichtigen Bestandteils unserer Natur ist. Und ich ärgere mich immer wieder über gedankenlose bis dumme Ankermanöver, die diesen Schatz zerstören.
Damit wir uns selbst nicht so frevelhaft benehmen, ist die Auswahl eines freien Sand-, oder besser Kieselflecken gar nicht so leicht. Gut, wenn Steuerperson und Ankerwerfer gut harmonieren. Ganz nah wagen wir uns heran und schauen uns vorher an, wie die zahlreichen anderen Boote ausgerichtet sind. Der Wind spielt eine wichtige Rolle, noch wichtiger ist es allerdings, die Strömung zu berücksichtigen. Schnell richtet sich die Yacht in einer anderen Richtung aus, als es die Windrichtung vermuten ließe.
Von meiner Position vom Schiff kann ich das Wrack erahnen, zwei kleine Schornsteine ragen noch aus dem Wasser. Die Eindrücke der Schnorchler sind sicherlich viel beeindruckender. Stefan hat ein Bild von seiner Drohne zur Verfügung gestellt: Einfach fantastisch!


Nach dem Frühstück heißt es Anker auf und Kurs Nordwest zwischen verschiedenen Inseln hindurch. Voraussetzung ist, dass der Anker gehalten hat. Es gibt nicht viele Buchten, bei denen man seinen Anker wirklich eingraben kann. Oft trifft man nach der niedrigen Sandschicht, die von Bord aus noch verlockend aussieht, auf steinigen Boden. Amüsiert schaue ich mir gerne ausufernde Ankermanöver an, bei denen das Personal der Meinung ist, man muss mit über 2.000 Umdrehungen den Anker einfahren. Leute, das wird nichts. Das Einzige, was da passiert, ist das Stören der Unterwasserbewohner, deren Vorgarten, oder noch schlimmer, dessen Haus man zerstört. Die bewährte Methode meinerseits ist das leichte Verhaken des Ankers an einem Stein oder ähnlichem (ohne die Flunke unter einem massiven Felsblock zu verhaken!) und dann: Kette, Kette, Kette. Natürlich kann einem mal das Wetter einen Strich durch diese Rechnung machen. Kündigt sich schweres Wetter an, würde ich es vermutlich auch nicht so machen. Aber mittlerweile sind die Wettervorhersagen so gut, dass man eine Idee davon hat, was über Nacht passieren wird. Ich muss den Anker nicht jedesmal so sichern, dass 50ktn abgewettert werden könnten, wenn die See in der Nacht aussieht wie ein Ententeich.


Nach der Übernachtung in einer einsamen Ankerbucht geht es nun Richtung Süden. War bisher meine Anlaufstelle der Hafen von Sali, um die Akkus zu laden und sofern erforderlich Wasser zu bunkern, müssen wir uns diesmal anderweitig umsehen. So nett es in Sali ist, mir fällt es schwer zu akzeptieren, dass selbst am gleichen Tag kein Liegeplatz reserviert und garantiert wird. Jedesmal bekomme ich eine Antwort entgegengestöhnt, wie voll doch alles ist und man solle doch um 14 Uhr im Hafen sein. Das Wetter ist fantastisch, der Wind treibt uns wundervoll voran, was soll ich bitte um 14 Uhr in einem Hafen? Vor allem, wenn man solche atemberaubende Dinge erleben kann wie das Festmachen an einem ehemaligen U-Boot-Bunkerschacht.
Bisher habe ich nur einen Blick durch eine kurze Runde vor diesem Ort in den dunklen Schacht geworfen - diesmal aber möchte ich anlegen. Tief genug ist es, ein kleines Motorboot hat direkt vorn an der Mole festgemacht und erschwert das Manövrieren. Ist mir in diesem Moment egal, wenn die einen so rücksichtslos sind, brauchen wir auch keine Bedenken haben, der Besatzung einen Schrecken einzujagen. Die Fender haben wir vorsichtshalber nicht ausgelegt. Oder besser gesagt, ob der spontanen Aktion noch gar nicht daran gedacht. Die Bavaria cr 50 lässt sich trotz Doppelruder sehr gut kontrollieren, das Bugstrahlruder darf wie so oft ruhen, das muss auch so gehen.
Der Zustand der alten Reifen als Anlegeschutz ist doch nicht so gut wie unterstellt, hastig befestigen wir doch noch die weißen Fender. Oder besser: ...wir doch noch die NOCH weißen Fender. Lässt sich aber alles wieder entfernen.
Der Ausflug in den Schacht wird von dem Fiepen zahlreicher Fledermäuse begleitet. Ein spannender Ort, auch wenn mich Militär und Marine nicht so in den Bann ziehen. Längst hat sich die Natur dieses Werk zunutze gemacht.
Nun müssen wir uns aber doch eine andere Übernachtungsgelegenheit suchen, nachdem der Hafen Sali im 15 Uhr nach Rückfrage belegt gibt. Dann könnt ihr mich mal... gerne haben. Ein Blick auf die App Navily verrät, dass es eine kleine Anlegestelle an einem Restaurant im Ort Luka gibt. Wie passend, genau dort sind wir gerade. Ein kurzer Anruf in der Pansion Alen und schon ist unser Platz reserviert. Auch meine Rückfrage, ob wir denn mit unserem Tiefgang von über 2m anlegen können, wird positiv beantwortet. Tatsächlich haben wir ausreichend Wasser unter dem Kiel, obwohl die zugrundeliegenden Seekarten einem Bange machen. Vermutlich handelt es sich um veraltete Informationen, unser Echolot zeigt deutlich über 4m Wassertiefe an.


Pansion Alen
Telefon: + 385 - 99432 3444
E-Mail: info@pansionalen.com
Davor hilft beim Anlegen, Stromanschluss vorhanden, toller ursprünglicher kleiner Ort mit Einkaufsmöglichkeit nach kleinem Fußweg, gutes und preisgünstiges Essen mit Blick auf die Yacht. Und das Glück, in der Uvala eine Delfinschule anzutreffen, die um die Yacht herumschwimmt - magisch!
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Eine durchlaufende Kaltfront mit viel Regen im Gepäck verhindert das Auslaufen am Morgen. Gegen Mittag kann es aber losgehen, es bleibt trocken. Und zudem hat uns die Front noch einiges an Wind hinterlassen. Perfekt für ein richtiges Segel-Gefühl mit Schräglage und ordentlich Tempo.

Dugi Otok mit dem Naturpark Telašćica
Bevor man das Bojenfeld im Nationalpark Telašćica erreicht, gilt es, die schmale Passage Prolaz Mala Proversa zu befahren. Bei meiner Recherche im Internet, wie diese Passage heißt, bin ich auf den Hinweis gestoßen, dass das Segeln in dieser Passage verboten sei.
In den Seekarten habe ich einen solchen Hinweis nicht entdeckt, vermutlich wird eine solche Einschränkung dort auch nicht abgebildet. Das zu Verfügung stehende Material ist sowieso meist veraltet. Leider bezeugt das von mir gemachte Bild, dass die Segel bei uns gesetzt sind. Aber bestimmt lief der Motor dabei! Dann ist es ja kein Segeln mehr.
Anschließend geht es wieder Richtung Nord zur Uvala Mir. Die Bojen sind schon ausgelegt und sind Ende Mai preislich noch akzeptabel. Das Anlegen an der Boje kostet in der Nebensaison Stand 2026 für ein Charterschiff der üblichen Größe 40 Euro.
Zur Hauptsaison, die bereits im Juni beginnt, steigt dieser Preis auf 90 Euro. Ein happiger Preis, zudem die Bojen teilweise so eng gelegt sind, dass unsere 50 Fuß Yacht in der Nacht gegen eine freie Boje gestoßen ist. Wie sich dies verhält, wenn die Ferienzeit begonnen hat, kann man nur ahnen. Für 90 Euro kann man aber eine sorgfältigere Bojenauslegung erwarten.


Unbedingt empfehlenswert ist ein Landgang und der Besuch des Nationalparks. Ist der Salzsee Jezero Mir noch relativ unspektakulär, eröffnet einem die Wanderung an den sich über 100m über dem Meeresspiegel erhebenden Klippen ein großartiges Erlebnis. Es gibt viele Stellen, an denen man einen beeindruckenden Sonnenuntergang erleben kann.











Die Kornaten
Der Weg zur Insel Vrgada führt uns durch die Kornaten. Eine ehemals bestimmt beeindruckende Inselgruppe. Bedauerlicherweise wurde der ehemalige Baumbestand in mehreren Epochen abgeholzt. Durch die exponierte Lage dürfte sich der fruchtbare Boden vom Wind dahintragen lassen, sodass man heute sagt, dass dort nie wieder Bäume Wurzeln schlagen können. Zurück bleiben karge Steininseln, die an eine Mondlandschaft erinnern. Außergewöhnlich ja, beeindruckend vielleicht, mir ist üppige Vegetation deutlich lieber. Vielleicht springt wegen der fehlenden Fauna der Funke zu mir nicht recht über.
Für mich ist die navigatorische Herausforderung deutlich faszinierender. Selbstverständlich können wir nicht auf Halbwindkurs die Inseln und kleinen Steingrüppchen, die mehr oder weniger aus dem Wasser ragen, passieren. Es muss ja achterlicher Wind sein, immer Gefahr laufend, eine Patenthalse zu riskieren. Und in den engsten Passagen begegnet uns selbstverständlich die Passagier-Schifffahrt.
Aber nach zwei Stunden Fahrt können wir auf Halbwindkurs gehen, der von Nordnordost pustet. Und wie er pustet! Nach Durchfahrt bei der Erhebung Orpat, die 109 Meter aufragt, fangen wir uns wilde Böen ein. Da die Meeresoberfläche vermuten lässt, dass unsere Segelfläche reduziert werden sollte, wird gerefft.
Nach einigen Minuten zeigt sich allerdings, dass der Wind gleichmäßiger wird und das Reff doch nicht unbedingt nötig ist. Neben uns ist ein Segler auf gleichem Kurs, das Regatta-Hormon strömt wieder ein. Mit geschickter Wahl des Kurses können wir ihm kurz den Wind aus den Segeln nehmen und vorbeiziehen, aber, das muss man ihm lassen, er ließ sich nicht abhängen und kam Stück für Stück näher. Jetzt auszureffen könnte uns unsere Position kosten, ganz sicher sogar. Und bei Charterbooten weiß man nie, wie lange eine solche Regatta währt, gibt es doch keine Ziellinie.
Bevor er uns wieder eingeholt hat, gibt es eine Wegerechtssituation mit einem querenden Boot, die er unnötig vorsichtig fährt und somit abreissen lassen muss. Kurze Zeit später wendet er, sodass wir uns als Sieger fühlen können. Unser Ziel Vrgada ist auch nicht mehr weit entfernt.

Vrgada
Der Platz vor dem kleinen Hafen von Vrgada und unterhalb der kleinen Insel Artina gelegen ist normalerweise mit Bojen ausgestattet. So früh in der Saison sind diese aber noch nicht ausgelegt. Der Ankergrund ist sehr sandig und hält für kroatische Verhältnisse hervorragend. Lediglich auf die für die Bojen am Grund liegenden Betonblöcke muss man Acht geben.
Betreten habe ich die Insel bisher noch nie. Die Hakuna Matata Bar übt eine magische Anziehungskraft auf die Kids aus. Aber ich durfte feststellen, dass es auch für die Erwachsene Grund gibt, diesen Ort zu besuchen. Für einen kleinen Sundowner reicht es, bevor die Bar direkt am Wasser gelegen schließt.
Eine kleine Wanderung durch das Dorf und der angrenzenden Landschaft ist sehr reizvoll. Und auch für das Abendessen gibt es ausreichend Restaurants.
Restaurant Bracera
Telefon: +385 2337 1094
Schöner Blick auf die Ankerbucht, gutes Essen und freundliche Menschen. Hier kann man den letzten Abend eines schönen Törns ausklingen lassen.
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Die letzte Etappe steht an, Rückfahrt nach Sukosan. Uns passieren viele Yachten, die ihre Segel eingepackt lassen, als wir an Biograd na moru vorbeisegeln. Anscheinend ist ihnen das Kreuzen nach Norden zu anstrengend. Die Bora bläst hier gerne aus nördlicher Richtung, Platz zum Segeln und Kreuzen ist dennoch vorhanden. Und der letzte Tag soll nicht auf diese Weise verschenkt werden.
Ein kleiner Badestopp noch, dann geht es an die Tankstelle der D-Marin Dalmacija und der problemlosen Rückgabe der Yacht.
SIM-Karte
Für die Verwendung von Smartphones gibt es verschiedene Anbieter, um sowohl Daten- als auch Telefonvolumen zur Verfügung zu stellen. Oft gibt es ein- oder zweiwöchige Angebote. Etwas aufpassen muss man, ob die Angebote St. Lucia und auch St. Vincent and the Grenadines versorgen. Ich selbst habe mich auf St. Lucia durchgeschnorrt, da ich die eSim, die mein Vorskipper verwenden wollte, nicht aktiviert bekommen habe. Die eSim vom Anbieter Simovo lief in St. Vincent einwandfrei (abgesehen davon, dass ich noch einmal an den Versand des QR-Codes erinnern musste, was schnell erledigt wurde).
Bargeld/Zahlungsmittel
Wechselt etwas Bargeld in East Caribbean Dollar (XCD, sprich „i ßi“). Ein Trinkgeld für die Boat Boys sollte man immer zur Hand haben. Je weiter mehr in die Grenadinen kommt, desto wichtiger ist diese Währung. Es lässt sich auch in us-Dollar zahlen, allerdings ist der Wechselkurs Verhandlungssache. Auch mit Euro konnten wir überall zahlen, aber der Kurs ist dann nicht mehr empfehlenswert. Außerdem wirkt es eigenartig, in Euro auf einsamen Inseln unter Palmen zu bezahlen. Kartenzahlung ist nur in größeren Städten gelegentlich möglich. Auch unsere Einklarierungsgebühren habe ich per Visa-Karte zahlen können.
Natur und Landschaft
Der Mythos Karibik lässt einen an schneeweiße Strände denken. Und ja, in den Grenadines gibt es diese. Bis dahin sind von Martinique aus aber zwei Vulkaninseln zu passieren. Dort gibt es keine weißen Strände! Besprecht das vorher mit Eurer Crew, man weiß nie, welcher Reiseanbieter ihnen was suggeriert hat. Und denkt daran, dass die Etappen großartig für einen Segelspaß zu absolvieren sind, sollte man aber mal jemanden an Bord haben, der kein großes Interesse am Segeln und mehr am Schwimmen hat: Hier gibt es kein Inselbuchtenhopping. Den Zahn gleich ziehen. Welchem Segler oder welcher Seglerin ist es noch nicht passiert: Maulige Gäste, die nur auf die nächste Badegelegenheit warten. Falsch gebucht!
Formalitäten
Bereitet Euch gut auf das Ein- und Ausklarieren vor. Einiges kann man bereits von zu Hause erledigen. Das Abtippen von Reisepass-Nummern kann sehr viel Zeit verschlingen. Zum Glück ist es in St. Lucia nicht mehr so wie in 2024: Eine kaum funktionale Website wollte, dass man die Passfotos noch einmal abfotografiert und hochlädt. Wenn dies scheitert, durfte man noch einmal komplett von vorn anfangen. Wie schön, dass man jetzt wieder im customers office bedient wird!
Ressourcen
Macht deutlich, dass das Wasser auf einer Yacht nicht wie zu Hause unendlich zur Verfügung steht. Man muss nicht 3x am Tag duschen. Wasser ist ein kostbares Gut und ist auf den kleinen Antillen nicht ohne weiteres unterwegs zu ergattern. Teuer ist es obendrein.
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